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Donnerstag, 4. Februar 2016

Die Einsamkeit des Einzelnen und der Masse

Die Einsamkeit umgibt uns alle, auch wenn es nicht so erscheint.
Doch wie wird diese Einsamkeit sichtbar?
Zum Anfang alleine schon dadurch, das nur wenige in den Genuss kommen in Zweisamkeit geboren zu werden. Wir kommen also Einsam zur Welt und genauso gehen wir wieder. Doch ergründen wir weiter, Die meisten Mensch existiert für sich alleine, sie lernen nur durch sich selber, sie erkennen die Welt um sich herum durch sich selber, sie empfinden alleine. Doch auch der einsamste Organismus kann eine Symbiose eingehen, was ihn dann aber immer noch nicht von der Einsamkeit befreit. Symbiosen mit anderen Organismen zur Verbesserung der eigenen Existenz, zur Reproduktion oder nur für den kleinen netten Vorteil der die Verbindung mit sich bringt. Eine Zweisamkeit wird nur durch chemische Prozesse in unserem Körper vorgetäuscht. Endorphine, Dopamin, Oxytocin und viele weitere Botenstoffe erzeugen als trügerischer Chemiecocktail ein Gefühl der Bindung zwischen zwei oder mehreren Organismen. Denn eine reine Wahrnehmung von Körpern erzeugt keine Bindung. Die meisten Mensch sind noch nicht weit genug entwickelt um dies zu schaffen und wahrscheinlich werden sie sich selbst vernichten bevor sie dieses Ziel überhaupt erreichen. Um selbst die kleinste Erkenntnis über Einsamkeit zu unterdrücken, versteckt unser Planet die Einsamkeit im Universum am Tage unter einen strahlenden blauen Mantel der unerkennbaren Einsamkeit und lüftet das Geheimnis nur im Schutze der Nacht.

Es scheint immer wichtiger für den Menschen zu werden die vom Körper vorgelogene Liebe, den vermeidlichen Weg aus der Einsamkeit zu erkennen und damit selbstzerstörerische Symbiosen zu vermeiden.
Auch ich bin darauf reingefallen und der Heilungsprozess wird wie bei vielen wahrscheinlich nie enden, Beziehungsweise fällt es immer leichter daran zu glauben dass eine selbstzerstörerischen Symbiose quasi eine parasitäre Verbindung bestehe anstatt einer dauerhaften ehrlichen Verbindung.

Ich denke aber dass das menschliche Gehirn in der Lage ist vielerlei schädliche Verbindungen zu vergessen um dann doch irgendwann die Verbindung für das Leben zu finden.

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